Kinetiker-Sicht


Seine Arbeit betreffend:

Die Idee kommt wie ein Blitzschlag und dann stelle ich mich in die Werkstatt und sage mir: „tue es“, obwohl ich doch weiß, welche unsagbare Mühe auf mich zukommt.

Wochenlang zeichne ich an, brenne Stahl aus, schweiße hantiere mit den verschiedenen Sägen, montiere, arbeite nach, immer wieder entstehen Probleme. Ich bewältige sie nach und nach. Während der ganzen Zeit sehe ich vor meinem geistigen Auge ein sich konkretisierendes Ergebnis. Ich möchte dieses neue Kunstwerk schnell fertig vor mir sehen, aber es erfordert Zeit und Geduld.

Dann wieder Zweifel. Ich versuche Diese zu überwinden, was dann auch endlich gelingt. Schöpferische Spannung, steigende Begeisterung.

Nach und nach wird es.


Im „normalen“ Leben anzusiedeln:

Im übertragenen Sinne findet das Leben vor, auf und hinter der Bühne statt.

Der Kopf tut was er will.

Ich denke, dass ca. im Jahre 2030 der Mensch anfängt den Mars zu besiedeln. Er wird dort landen und sich eingraben. Dabei geht er bis auf eine Tiefe, wo die geothermische Wärme so ist, wie er es mag. Das Gestein wird er malen und aus dem Produkt Wasserstoff, Sauerstoff und Anderes gewinnen.

Man muss sich zur inneren Ruhe zwingen, damit man alles das ertragen kann.

In der Elektrotechnik kennt man den Begriff Quelle und Senke. Das Erstere kann z.B. ein Kraftwerk sein wobei der Stromverbraucher die Senke darstellt. Das Eine funktioniert nur mit dem Anderen zusammen und das ist in vielen Bereichen so, auch bei Betrachtung der Achse Kunst und Öffentlichkeit.

Der Befall des Erdballes durch den Menschen ist zeitlich begrenzt. Die Gefahr, dass er viel von dem mitnimmt was er vorfand ist gewaltig.

Ihr Baumkronen da oben blickt auf uns herab. Ihr wisst nicht, wie fragil das ganze Leben sowohl da oben, wie da unten ist.